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ADM 30
 
     
  Aktiver Digitaler Referencestudiomonitor

Die ADM 30 ist ein extrem kompakter Kraftprotz, der trotz seiner geringen Maße einen beachtlichen Schalldruck produziert. Zitat: „Das Impulsverhalten ist in der Tat phänomenal gut; z.B. klingt eine Bassdrum fast wie live. ...die Auffächerung des Klangbildes in der Breite wird perfekt abgebildet, ebenso die Tiefenstaffelung...” (Martin Hömberg, Audio Professional). Ausgestattet mit einem DMC(TM) ­geregelten 8Zollspeaker mit Carbonfasermembran und einer speziell für diese Box gefertigen Gewebekalotte bleibt auch die neue ADM30 der KSdigitalPhilosophie der impulstreuen Wiedergabe bei geringst-möglichen Verzerrungen treu. Die Schallführung der Kalotte passt an der Übernahme-frequenz die Directivity des Hochtöners optimal an die des 8Zöllers an. Ein optionaler D/A Wandler ermöglicht eine direkte Anbindung an eine digitale Workstation oder an ein Mischpult.

Alle Lautsprecherchassis produzieren bei der Wiedergabe eines Musiksignals aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften Fehler wie zum Beispiel Nachschwingen, verzögertes Einschwingen etc. Diese wirken sich unter anderem auf Amplituden und Phasenfrequenzgang aus, weshalb man versucht, diese mit aktiver Filterung zu minimieren. Zusätzliche Filter im Signalpfad verzerren aber zusätzlich den Phasenverlauf der Box und verschlechtern so die impulstreue Wiedergabe. Abhilfe bringt ein gänzlich anderer Ansatz der Frequenzgangkorrektur: die DMC(TM)­Membranregelung. Hier wird die Membran-bewegung so geregelt, dass sie exakt dem Musiksignal folgt.

Phasenlineare Übertragung durch DMC(TM)­Membranregelung
Das Lautsprecherchassis ist technisch betrachtet ein spezieller Linearmotor. Wie bei jedem Linearmotor kann man Weg, Geschwindigkeit und Beschleunigung messen. Während Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung der Membran sich im Rhythmus der Musik ändern, wird die Position permanent mit einem Sensor im geregelten Chassis aufgenommen. Diese Werte werden in den analogen Controller eingespeist, wo sie mit dem Wert des gerade anliegenden Musiksignals verglichen werden. Nur die Abweichung wird auf die Endstufe zur Ausregelung gegeben. So ist jederzeit gewährleistet, dass die Membran genau die Bewegung vollführt, die zur Wiedergabe des Musiksignals gebraucht wird. Nachschwingen und ähnliches wird somit unmöglich. Da der Schall sich mit 330m/ sec bewegt, die Korrekturelektronik aber mit annähernd Lichtgeschwindigkeit arbeitet, werden die Fehler schon während ihrer Entstehung beseitigt. Dieses einfache Prinzip bedeutet in der Umsetzung feinste Handarbeit bei Sensoren und Aufnehmer und setzt natürlich das Wissen um die theoretischen Zusammenhänge, Erfahrung und Finger-spitzengefühl voraus. Belohnt wird der Aufwand mit einer neutralen, unverfälschten Musikwiedergabe, einem linearen Amplituden und (!) Phasenfrequenzgang bis zur unteren Grenzfrequenz ohne (!) Latenzzeiten.


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